Erste-Hilfe-Kasten für den Arbeitsschutz

Ein Verbandkasten ist Pflicht

Wo gehobelt wird, da fallen Späne, heißt es. Da kann es bei der Arbeit auch schon mal zu Blessuren oder kleineren Verletzungen kommen - hoffentlich bleibt Ihnen in Ihrem Geschäft oder Büro ein größeres Personenunglück erspart! Auf alle Fälle sollten – und müssen – sie gerüstet sein. Ein Erste-Hilfe-Kasten ist laut Verordnung über Arbeitsstätten bzw. Unfallverhütungsvorschrift Pflicht. Es gibt einige Normen, für welche Branche welcher Inhalt erforderlich ist. Sie besagen auch, wie viele Verbandkästen Sie für wie viele Mitarbeiter vorhalten müssen. Deshalb bietet Ihnen Ladenbau.de in dieser Rubrik „Erste Hilfe“ eine Auswahl an Koffern und Kästen mit Verbandmaterial und Material zur Leistung von Erster Hilfe an. Außerdem können Sie Nachfüllsets bestellen. Damit haben Ersthelfer im Notfall schnell die passende Ausstattung zur Hand, komplett, steril und risikobezogen.

DIN-Normen regeln die Füllung

Ein Verbandkasten kann sowohl als Schrank fest installiert als auch beweglich sein, beispielsweise als Koffer, Kasten, Box oder Kissen. Ein weißes Kreuz auf grünem Grund ist das offizielle Symbol, um einen Erste-Hilfe-Kasten zu erkennen. Die Behälter der Firma Söhngen haben die Signalfarbe Orange. Die DIN 13157 (kleiner Verbandkasten) und DIN 13169 (großer Verbandkasten = doppelte Menge) regeln die Füllung. Eine Standard-Ausrüstung beinhaltet in festgelegter Menge die Verbandmaterialien Heftpflaster, Wundschnellverbände, Pflasterstrip, Verbandpäckchen, Verbandtücher, Kompressen, Fixierbinde und Dreiecktuch. Außerdem sind Einmalhandschuhe, Schere, Rettungsdecke und Erste-Hilfe-Broschüre enthalten. Ein Inhaltsverzeichnis dient als Checkliste, um das Behältnis nach dem Einsatz wieder richtig aufzufüllen. Für die Verwendung in Betrieben sind darüber hinaus Fingerkuppenverband, Fingerverband, Augenkompresse, Kälte-Sofortkompresse, Vliesstoff-Tuch und Folienbeutel Vorschrift. Verbrauchtes Material muss sofort ersetzt werden; aber auch bei nicht Gebrauchtem muss regelmäßig das Verfallsdatum kontrolliert werden. Einmalhandschuhe werden beispielsweise im Laufe der Zeit porös und damit unbrauchbar.
Je nach Gefahreneinstufung der Branche sind ein oder mehrere Verbandkästen erforderlich. So reicht beispielsweise laut DIN ein kleiner Verbandkasten auf Baustellen für bis zu zehn Mitarbeiter, im verarbeitenden Gewerbe soll er für bis zu 20 Versicherte genügen und in Handel und Verwaltung sogar für bis zu 50 Beschäftigte. Übrigens gibt es für Krafträder keine Verpflichtung, Verbandkästen mitzuführen, aber eine spezielle Norm definiert das „Erste-Hilfe-Material für Krafträder“. Genaueres können Sie bei Ihrer Berufsgenossenschaft erfragen.

Kasten, Boxen und Koffer speziell für Ihren Betrieb

Die Firma Söhngen ist ein Spezialanbieter für Erste-Hilfe-Ausstattungen. In ihrem umfangreichen Portfolio finden Sie Verbandschränke für die Wandmontage, Erste-Hilfe-Koffer und -kästen mit DIN-Füllungen, Pflasterspender, Nachfüll-Sets sowie Augenspülungen. Die Koffer bestehen aus schlagfestem Kunststoff, die Schränke aus stabilem Stahlblech. Sie sind durch Gummidichtungen vor Außeneinflüssen geschützt, damit die Inhalte nicht unsteril werden. Die Inneneinteilung können Sie nach Belieben bzw. Bedarf vornehmen. Manche haben eine klappbare Ablage oder lassen sich erweitern. Schrank oder Koffer können Sie außerdem mit Sicherheitsschloss bekommen oder plombieren, damit die Füllung vollständig bleibt.
Die Augenspülung ist sofort anwendbar bei Verletzungen, die bei Schmutz-, Staub- oder Über-Kopf-Arbeiten auftreten können, beispielsweise auf Baustellen oder im Labor. Außerdem beinhaltet die entsprechende Box Augenkompressen, Augenklappe, Pflasterstreifen, Kompressen und Einmalhandschuhe.
Damit Sie auch genau das Erste-Hilfe- und Verbandmaterial vorhalten, dass Sie in Ihrem Unternehmen benötigen, führen wir die branchenspezifischen Söhngen Erste-Hilfe-Koffer „Direkt“, eine Serie für kleine Betriebe und Handwerker. Dann enthalten die Koffer Materialien nach der berufsspezifischen Risikobewertung, beispielsweise Spezialverbände, Beatmungsmasken oder besondere Instrumente. Zur Wahl stehen Koffer für Betriebe aus den Bereichen Café-Restaurant-Gaststätte-Imbiss, für Bäckerei und Feinkost, für Modehäuser, Optiker oder Frisöre, für Blumengeschäfte, für das Fitness-Studio, den Abholmarkt, den Bereich EDV/Computer sowie für Agenturen oder den Ladenbau. Mit „Extra“ gibt es eine Serie an Erste-Hilfe-Ausstattungen für Verwaltungs- und Industriebetriebe. Optional sind auch Zusammenstellungen für weitere Branchen verfügbar.

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